
Feinschliff für Ihren Text
Korrektorat · Lektorat · Print/Web · auch alte Rechtschreibung
„Das Ziel des Schreibens ist es, andere sehen zu machen.“
– Joseph Conrad, Autor
Halten wir es für Print-Text möglichst unkompliziert:
Für Web-Text hängt der Ablauf davon ab, in welcher Form der Text vorliegt. Wenn Sie einen Entwurf oder eine Vorschaukopie als Textverarbeitungs-Datei liefern können, dann machen wir es wie bei Print-Text. Den Ablauf von Korrekturen direkt im Content Management System oder Mailingsystem per Redaktionszugang vereinbaren wir individuell. Anzeigbaren Text in HTML-Dateien korrigiere ich wie Print-Text, allerdings zum Stunden- oder Pauschalpreis.
Wenn möglich, kündigen Sie Ihren Auftrag vorher an, so dass ich ihn einplanen kann (und halten Sie mich auf dem Laufenden, wenn sich dann doch etwas ändert). Die Bearbeitungsfrist hängt von Textlänge und Auftragslage ab und beginnt bei 3 Arbeitstagen – für Kleinaufträge geht es auch schneller. Kürzere Bearbeitungsfristen oder Dringlichkeit bei enger Auftragslage können zuschlagpflichtig sein.
Umfangreichere Aufträge – längere Texte und/oder größere
Bearbeitungstiefe –
können wir auch etappenweise abarbeiten. Längere Texte können wir aufteilen: Ich bearbeite bereits geschriebene Kapitel, während Sie weitere Kapitel schreiben. Größere Bearbeitungstiefe bedeutet mehrere Korrekturläufe, die ich auch einzeln berechnen kann. Die etappenweise Abrechnung ist angenehmer als ein größerer Gesamtbetrag.
Um für Print-Text den Bearbeitungsaufwand (und damit den Zeitaufwand) abzuschätzen, brauche ich einige Angaben über Ihren Text:
Hilfreich sind einige Probeseiten. Kopieren Sie einfach ein oder zwei typische Seiten aus Ihrem Text in ein extra Dokument, das Sie mir zusammen mit der Anfrage schicken. Möglicherweise lektoriere ich diese Seiten gratis als „Anschauungsmaterial“ im Rahmen der Angebotserstellung.
Wenn es eilt und Sie Vertrauen zu mir haben, dürfen Sie mit der Anfrage auch gern den gesamten Text schicken. Kommt kein Vertrag zustande, lösche ich den Text (oder die eingesandten Probeseiten) wieder – nicht nur des
Datenschutzes
wegen, sondern auch aus eigenem Interesse, um Speicherplatz auf dem Computer freizuhalten.
Das Leben ist lebendiger als ein idealer Auftragsablauf. Vielleicht haben Sie Fragen, welches Leistungspaket für Ihre Bedürfnisse am besten passt. Vielleicht kann ich den gewünschten Termin nicht halten oder müsste umdisponieren und einen Expresszuschlag erheben. Vielleicht enthält Ihr unter Zeitdruck erstellter Text weit überdurchschnittlich viele Fehler, die für mich Mehrarbeit mit entsprechendem Preiszuschlag bedeuten.
All das können wir klären, um ein für Sie optimal passendes Leistungspaket zu schnüren. Die Klärung erfolgt am einfachsten per E-Mail. Wir können aber auch gern telefonieren. Dann möglichst mit Terminvereinbarung, damit ich nicht gerade mit den Gedanken noch tief in einem anderen Text stecke, sondern Ihre Anfrage vor Augen habe.
Bis auf die Fahnenkorrektur bearbeite ich Texte bevorzugt in der Textverarbeitungs-Datei. Quasi-Standard bei Textverarbeitungen ist Microsoft Word (Dateiformate *.docx, *.doc, *.odt, *.rtf). Die meisten anderen Textverarbeitungen sollten zumindest in der Lage sein, Textdateien in diesen Formaten zu erzeugen und einzulesen.
Die Konvertierung von einem in ein anderes Dateiformat kann möglicherweise Auswirkungen auf Formatierung und Layout haben. Ob die
„sichtbar lektorierte“
Textversion in Ihrer Textverarbeitung funktioniert – also ob Sie dann meine Änderungen nachverfolgen können – bleibt ebenfalls offen.
Möglicherweise machen auch Kommentare am Rand in der „nur“
„lektorierten“,
also direkt weiterverwendbaren Version Probleme. Lassen Sie mich wissen, wenn Sie eine andere Textverarbeitung als Microsoft Word benutzen.
Ich verzichte dann auf Kommentare im Text und schicke stattdessen einen gesonderten Korrekturbericht mit.
Die Fahnenkorrektur – die abschließende Überprüfung des fertig formatierten Textes vor dem Druck – erfolgt in der PDF-Datei.
Hier nehme ich keine Änderungen vor. Der Text sollte bereits lektoriert worden sein. Am Schluss geht es vor allem um typografische Feinheiten wie Seitenaufbau, Silbentrennung und einheitliche Formatierung. Notwendige Änderungen merke ich als Kommentar an, so dass Sie sie in Ihrer Textverarbeitungs-Datei vornehmen können. Vorteil: Sie haben auch für eine spätere Wiederverwendung einen korrekten Ausgangstext. Falls mir noch unerkannte Rechtschreibfehler auffallen, merke ich sie selbstverständlich auch an.
Der Zugang zu Content Management Systemen (CMS), Homepage-Baukästen, Blogsoftware oder Mailingsystemen ist passwortgeschützt, und Sie sollten Ihr Passwort nicht weitergeben. Wenn Sie Ihre Texte üblicherweise vor dem Import in eines dieser Systeme in einer Textverarbeitung entwerfen, schicken Sie einfach die Textverarbeitungs-Datei zur Korrektur.
Sollte Ihr Text bereits im System stehen oder online sein, kopieren Sie ihn aus der Vorschaufunktion oder aus der Browseranzeige in die Textverarbeitung („Vorschaukopie“). In dieser Datei kann ich ihn dann auf die übliche Art korrekturlesen. Die Korrekturen übertragen Sie dann selbst in Ihr System. Nutzen Sie für diesen Zweck die „sichtbar lektorierte“ Datei.
Wenn Sie die Möglichkeit haben, mir in Ihrem System einen Redaktionszugang oder Autorenzugang einzurichten, kann ich die Korrekturen auch auf diesem Weg vornehmen.
Stand: Januar 2026
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