
Feinschliff für Ihren Text
Korrektorat · Lektorat · Print/Web · auch alte Rechtschreibung
„Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen.“
– Benjamin Franklin
ich bin Reimar Lüngen und arbeite als selbstständiger Lektor, also als Korrekturleser. Auch wenn ich auf den anderen Seiten dieses Webauftritts das professionelle Sie benutze, bin ich selbst gern ein Du – und bleibe auf dieser Seite beim Du. Einverstanden?
Viele Jahre lang habe ich Computer programmiert. Irren ist menschlich, aber Computer mögen keine Fehler, weswegen Fehlersuche und ‑korrektur zentral zum Programmieren dazugehören. Im Kontrast zu den kühlen, absolut logischen Programmiersprachen faszinierte mich zunehmend auch die wärmere, nicht immer ganz logische menschliche Sprache – die dennoch wissenschaftliche Inhalte sehr präzise ausdrücken kann. So wurde ich nach einigen Umwegen schließlich Lektor.
Aus meinem eigenen Studium weiß ich, dass das Schreiben von Abschlussarbeiten nie wirklich entspannt läuft.
Zeitdruck und die Konzentration auf das Fachliche machen das Schreiben fehlerträchtig. Obwohl eigentlich
die inhaltliche Leistung bewertet wird, wirkt immer auch die äußere Form mit – bewusst oder unbewusst.
Weil es schwierig ist, eigene Texte zu korrigieren (man hat zu wenig Abstand dazu), lohnt es sich,
ein zweites Augenpaar drüberschauen zu lassen.
Die Korrekturen erfolgen üblicherweise in der Textverarbeitung. Branchenstandard ist Microsoft Word, das Dateiformat also *.docx oder *.doc, und darüber hinaus auch *.odt und *.rtf. Wenn deine Textverarbeitung ein anderes Format nutzt, konvertiere bitte deinen Text in eines der vier genannten Formate. Das geht in der Regel mit der „Speichern unter“- oder „Speichern als“-Funktion.
Den korrigierten Text erhältst du im gleichen Format zurück, wie du ihn mir geschickt hast, damit du ihn sofort verwenden kannst. Dazu ein weiteres Exemplar deines Textes mit sichtbaren Korrekturen, in dem du sehen kannst, was ich geändert habe.
Da auch ein erfahrener Lektor nicht alle Fehler beim ersten Lesen findet, liest er den Text stets mehrmals mit unterschiedlichem Fokus. Und achtet dabei auf Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung, Wortwahl, Satzbau, Textaufbau, Stil, Lesefluss, bis hin zu inhaltlichen Unstimmigkeiten. Je umfassender die Bearbeitung des Textes, desto höher der Preis.
Leistungen: Für Seminar- und Abschlussarbeiten, die du ohne fremde Hilfe schreiben sollst, bleibt es bei Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung, dem eigentlichen Korrekturlesen im engeren Sinn, und damit beim günstigsten Preis. Gegebenenfalls merke ich inhaltliche, strukturelle oder stilistische Auffälligkeiten in der Rücksende-Mail an, nehme aber aus prüfungsrechtlichen Gründen keine Änderungen vor.
Eine detaillierte Überprüfung und formelle Überarbeitung von Gliederung, Formatierung, Quellenangaben und Ähnlichem ist aber möglich. Das bedeutet jedoch aufwändige Kleinarbeit, deren Umfang ich vorher nicht gut abschätzen kann und deshalb als Stundenpreis berechne. Bei vielen dieser Aufgaben kann dich jedoch schon die Textverarbeitung unterstützen. Was die Quellenangaben betrifft, hilft auch eine strukturierte Arbeitsweise.
Normseite: Text kann dichtgedrängt oder „luftig“ sein. Für die Preisberechnung nutzt man deshalb standardmäßig die Normseite von 1.500 Zeichen (einschließlich Leerzeichen) als Orientierungsgröße. Diese Zahl stammt noch aus Schreibmaschinen-Zeiten. Textverarbeitungen können mit ihrer Zählfunktion die Zahl der Zeichen eines Textes mit und ohne Leerzeichen ermitteln. Wenn du diese Zahl (wie gesagt, mit Leerzeichen) durch 1.500 teilst, erhältst du die Zahl der Normseiten.
Kann korrekturgelesener Text absolut fehlerfrei sein? Nein, zumindest für längere Texte kann das kein seriöser Lektor versprechen. Eine Seminar- oder Abschlussarbeit braucht zwar nicht den gleichen Korrekturaufwand wie ein in großer Auflage erscheinendes Buch. Doch generell gilt: Je weniger Fehler ein Text enthält, und je professioneller die äußere Form, desto vertrauenswürdiger und kompetenter wirkt der Autor. Verzichte nicht auf diesen Vorteil!
Schreib mir möglichst frühzeitig eine E‑Mail mit folgenden Informationen:
Ich schreibe dir dann ebenfalls per E‑Mail ein Angebot mit Preisberechnung.
Wie geht es dann weiter?
Wenn dir mein Angebot nicht zusagt oder du zusätzlich bestellte Leistungen doch nicht willst, oder wenn du noch Fragen hast, lass es mich per E‑Mail oder Telefon wissen, damit wir offene Fragen klären oder eine individuelle Vereinbarung treffen können. Ich schreibe dann ein neues Angebot mit neuer Preisberechnung.
Du kannst auch den ganzen Auftrag zurückziehen (E‑Mail genügt). Dann lösche ich die Probeseiten, falls du welche eingeschickt hast, und alles ist erledigt.
Den korrigierten Text erhältst du in zwei Versionen, die ich im Dateinamen mit „korrigiert“ und „sichtbar korrigiert“ kennzeichne. Die „korrigierte“ Version kannst du direkt weiterverwenden. In der „sichtbar korrigierten“ Version kannst du sehen, was ich geändert habe. Das sieht dann so aus:
Fürs unbeschwerte Gewissen: Diese Leistungen umfassen nur formale Korrekturen außerhalb prüfungsrechtlicher Grauzonen. Inhaltliche, strukturelle oder stilistische Auffälligkeiten merke ich gegebenenfalls per Kommentar am Rand oder in der Rücksende-E-Mail an. Doch die entsprechenden Änderungen überlasse ich dir, damit es wirklich deine Prüfungsleistung bleibt.
Stand: Oktober 2025. Alle Preisangaben beinhalten die gesetzliche Mehrwertsteuer.
Die Korrektur erfolgt direkt in der Word-Datei. Die zusätzlichen Hinweise füge ich nicht als Kommentare in den Text ein, sondern fasse sie in der Rücksende-Mail zusammen, so dass du den korrigierten Text ohne zusätzlichen Aufwand weiterverwenden kannst.
Sonderpreis: 3,50 Euro pro Normseite
Berechnungsbeispiele:
Mögliche Überprüfung und gegebenenfalls Überarbeitung von:
Die Korrekturen sind formaler, nicht inhaltlicher Natur und erfolgen direkt in der Word-Datei. Sie sind kleinteilig und erfordern teils viel Hin- und Herblättern in der Datei. Deshalb kann ich die Arbeit nicht pro Normseite berechnen, sondern berechne sie pro Arbeitsstunde.
Sonderpreis: 48,00 Euro pro Stunde
(12,00 Euro pro angefangener Viertelstunde)
Lass mich genau wissen, was du brauchst und was nicht, damit ich dir nicht unnötig viel Arbeit berechne. Nicht alles kann ich korrigieren (wie etwa fehlende Quellenangaben), dann weise ich in einem extra Korrekturbericht darauf hin. Andere Korrekturen (wie die Prüfung der korrekten Seitenzahlen in Inhaltsverzeichnissen und Querverweisen) sind erst dann sinnvoll, wenn alle anderen Korrekturen erledigt sind und sich keine Seitenzahlen mehr ändern. Wenn du unsicher bist, was wann sinnvoll ist, frag mich einfach.
Und noch mal der Hinweis: Die Textverarbeitung bietet Möglichkeiten, Formatierungen und Verzeichnisse zu automatisieren.
Ich gebe gern 10 Prozent Rabatt für großzügige Bearbeitungsfrist oder frühzeitige Anmeldung deines Auftrags.
Erhöhten Bearbeitungsaufwand wegen weit überdurchschnittlich vieler Fehler muss ich mit 10 Prozent Preiszuschlag berechnen. Lass auf jeden Fall noch mal die Rechtschreibkorrektur der Textverarbeitung drüberlaufen, bevor du den Text schickst.
Preiszuschläge von 10 bis 25 Prozent abhängig von der übrigen Auftragslage sind möglich, wenn du meine Dienste kurzfristig brauchst. Melde deinen Auftrag möglichst schon länger vorher an, damit ich ihn einplanen kann.
Wenn du deinen Text nicht zum vereinbarten Termin schickst und dadurch Überstunden oder Wochenendarbeit anfallen, muss ich 25 Prozent Expresszuschlag berechnen – oder wir vereinbaren eine spätere Lieferung des korrigierten Textes.
Bevor du mir deine Arbeit schickst, lass sie von der Rechtschreibprüfung der Textverarbeitung oder von einem anderen Korrekturtool überprüfen. Das kann den menschlichen Lektor nicht ersetzen, findet aber schon viele Fehler (irritiert aber auch gern mit Fehlalarmen). Faustregel im Lektorat: Je fehlerärmer der Ausgangstext, desto besser das Korrekturergebnis. Eine deutlich überdurchschnittlich hohe Fehlerzahl im Text bedeutet Mehrarbeit für mich und kann zu Preisaufschlägen führen.
Fang frühzeitig an, damit für mich genügend Zeit zum Korrigieren bleibt. Zu große Eile beim Schreiben führt zu mehr Fehlern. Und bei zu knappen Terminvorgaben können mir in der Eile nicht nur unnötig Fehler entgehen, sondern ich müsste auch die branchenüblichen Zuschläge berechnen.
Textautomatisierung: Wenn du noch am Anfang bist (gut, jetzt schon nach einem Korrekturleser zu suchen!), dann mache dich mit den Möglichkeiten der Textverarbeitung vertraut: Finde heraus, wie du mittels Formatvorlagen den Text mit wenig Aufwand gliedern und formatieren kannst. Auch das Inhaltsverzeichnis lässt sich dann auf Knopfdruck automatisch erstellen. Prüfe auch weitere Möglichkeiten, Querverweise, Glossare, Literaturlisten oder Abbildungsverzeichnisse zu automatisieren. Der eine Tag, den du dir für diese Themen nimmst, erspart dir viele Tage Schreibarbeit, mir zusätzliche Korrekturläufe und dir damit wiederum unnötige Zusatzkosten.
Quellenverzeichnis: Führe von Anfang an eine Literaturliste. Nimm darin kontinuierlich jede Quelle auf, und zwar mit allen relevanten Angaben – so, dass du die Liste ohne weiteren Aufwand direkt an deine Arbeit anfügen kannst. Damit behältst du stets den Überblick und ersparst dir sowohl einen Berg kleinteiliger Arbeit am Schluss, als auch das Geld für eine zusätzliche Korrekturleistung. Mache es dir zur Gewohnheit, zu jedem Zitat, das du dir herausschreibst oder ‑kopierst, gleich die Quellenangaben zu erfassen.
Wenn nicht anders vorgeschrieben, richte den Text linksbündig aus, so wie auch auf dieser Seite. Das „Flattern“ an der rechten Seite stört normalerweise nicht beim Lesen. Lange Wörter können aber große, irritierende Lücken am Zeilenende reißen. Abhilfe kann die automatische Silbentrennung schaffen, doch sie arbeitet nicht fehlerfrei. Versuche niemals, große Lücken am Zeilenende zu verkleinern, indem du einen Trennstrich (also ein Minus) in zu lange Wörter einfügst. Wenn das betreffende Wort nach einer Änderung nicht mehr am Zeilenende steht, enthält es den Trenn‑strich mitten‑drin. Das sind zusätzliche Fehler, die ich ebenfalls korrigieren muss. Nutze stattdessen den unter „Symbol einfügen“ > „Sonderzeichen“ bereitgestellten bedingten Trennstrich, der normalerweise unsichtbar bleibt, doch das Wort sichtbar trennt, wenn es nicht mehr vollständig auf die alte Zeile passt.
Auftrag ankündigen: Kündige mir deinen Korrekturauftrag frühzeitig an. Schätze ab, bis wann du deine Arbeit fertig hast und korrigieren lassen möchtest. So kann ich dich einplanen, und du riskierst nicht, dass ich eine kurzfristige Anfrage aus Zeitgründen ablehnen muss. Der selbstgesetzte Termin hilft auch dir, dran zu bleiben. Deine Ankündigung verpflichtet dich allerdings zu nichts: Du kannst deinen Auftrag zeitlich verschieben oder zurückziehen, ohne dass Gebühren fällig werden. Lediglich ein versprochener Rabatt für frühzeitige Ankündigung kann bei zeitlicher Verschiebung entfallen.
Text entsteht heute am Computer. Doch wo Kreativität gefragt ist – etwa bei der Erarbeitung des Themas oder der Gliederung –, können Stift und Papier überraschend hilfreich sein. Zeichne dein Thema, arbeite mit Farben und Symbolen. Anders als Text wirken Symbole, Grafiken und Bilder bis ins Unterbewusstsein, deinen besten Verbündeten beim Schreiben. Es ist Tag und Nacht aktiv und schenkt dir die besten Ideen. Allerdings sind sie flüchtig: Wann immer solch eine Idee im Bewusstsein ankommt, halte sie sofort schriftlich oder mündlich fest, bevor sie wieder verloren geht.
Schreibblockade: Der erste Satz klingt nicht gut genug? Kein Perfektionismus! Schreib erst mal ins Unreine. Wichtig ist, dass überhaupt etwas dasteht, denn das bringt die Gedanken in Gang. Später kannst du das Geschriebene noch mal überarbeiten. – Der Kopf ist wie leergefegt? Nicht im eigenen Saft schmoren! Suche das Gespräch mit Kommilitonen, die an ähnlichen Themen dran sind. Oder versuche dein Thema einem fachlich Unbeteiligten zu erklären, so dass er es versteht: Durch nichts lernt man es selbst besser zu verstehen, als wenn man es jemandem erklärt.
Künstliche Intelligenz kann dir helfen, einen schwierigen Zusammenhang zu verstehen, einen Gedanken zu vertiefen oder zusätzliche Ideen einzubeziehen. Aber bitte lass sie nicht deine Arbeit schreiben. Führe stattdessen einen Dialog mit ihr. Es geht darum, dass du es verstehst. Dann kannst du auch mit eigenen Worten darüber schreiben.
Schalte beim Schreiben unbedingt das Smartphone aus und lege es weit weg. Es gibt nie Ruhe und liefert zu viele kleinteilige Informationen, die die Konzentration auf dein großes Thema stören. Ja, du wirst manches in der Community verpassen. Doch deine Abschlussarbeit sollte dieses Opfer wert sein: Du schreibst sie (hoffentlich) nur einmal – und sie ist eine wichtige Investition in deine Zukunft.
Niemand kann sich dauerhaft konzentrieren. Mache Pausen – aber möglichst ohne Smartphone. Erledige zur Abwechslung eine Arbeit im Haushalt – in dieser Zeit arbeitet dein Unterbewusstsein ungestört weiter am Thema, auch wenn dein Bewusstsein mit etwas anderem beschäftigt ist. Wenn du kein Abendmensch bist, dann arbeite nicht bis in die Nacht. Gib dem verausgabten Konzentrationsvermögen immer wieder die Chance, sich zu erholen. Sonst wirst du immer langsamer und schaffst am Ende ohne Pausen weniger, als du mit Pausen geschafft hättest.
Datensicherung: Mache es dir zur Gewohnheit, deinen Text regelmäßig auf USB-Stick zu sichern. Nichts ist frustrierender, als wenn der Computer plötzlich aussteigt und alles Geschriebene weg ist. Regelmäßig sichern heißt: Mindestens täglich, besser noch vor jeder Pause. Und stets nach besonders schwierigen Passagen, in die du viel Hirn oder Zeit investiert hast. Sichere deine Daten auf mindestens zwei Sticks – falls einer von ihnen versagt. Ja, die Datensicherung ist langweilig und macht keinen Spaß. Tue es trotzdem, denn im Ernstfall spart es dir eine Menge Zeit und Frust. Mache einen Pawlow’schen Reflex daraus: Niemals den Computer zuklappen ohne vorherige Datensicherung.
Halte auch Zwischenstände deiner Arbeit fest, beispielsweise jede Woche, und immer, bevor du größere Änderungen in bereits geschriebenem Text vornimmst. Falls du dich in der aktuellen Version verdaddelst, kannst du dann immer noch auf die vorige Version zurückgreifen. So geht’s: Erzeuge im Dateiexplorer eine Kopie des bisherigen Textes und hänge an deren Dateinamen das aktuelle Datum an – am besten in der Form „jjjjmmtt“ (Jahr/Monat/Tag), so dass die Kopien nach Datum sortiert angezeigt werden. Und speichere auch die Kopien auf USB-Stick.
Auftrag teilen: Wenn die Zeit doch knapp geworden ist, können wir den Korrekturauftrag teilen und parallel arbeiten: Während du noch die letzten Kapitel schreibst, korrigiere ich schon die ersten Kapitel.
Stand: Januar 2026
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